
                                        HALLO!

          Hier ist DAS ELEKTRONISCHE I GING!

    Die letzte Stufe der Vervollkommnung auf dem
    Gebiet der digitalisierten Selbsterkenntnis...

      Wenn Du ganz sicher bist, da Du dieses
     Programm benutzen willst, so konzentriere
      Dich seelenvoll auf die Frage, die Dich
    bewegt, schreibe sie auf, denke darber nach
      und geniee die Stille; und wenn Du dann
    innere Harmonie und Heiterkeit erreicht hast,
  gib laut und deutlich >J< oder >Y< oder >5< ein...

                                     Viel Spa!




                         I GING - bersetzung
                         von Richard Wilhelm
                           Diederichs DG 1

1. Kien / Das Schpferische
0DAS URTEIL: Das Schpferische wirkt erhabenes Gelingen,
frdernd durch Beharrlichkeit.
DAS BILD: Des Himmels Bewegung ist kraftvoll.
So macht der Edle sich stark und unermdlich.
2. Kun / Das Empfangende
0DAS URTEIL: Das Empfangende wirkt erhabenes Gelingen, frdernd durch
die Beharrlichkeit einer Stute. Hat Der Edle etwas zu unternehmen und
will voraus, so geht er irre; doch folgt er nach, so findet er Leitung.
Frdernd ist es, im Westen und Sden Freunde zu finden, im Osten und
Norden der Freunde zu entraten. Ruhige Beharrlichkeit bringt Heil.
DAS BILD: Der Zustand der Erde ist empfangende Hingebung.
So trgt der Edle weitrumigen Wesens die Aussenwelt.
3.Dschun / Die Anfangsschwierigkeit
0DAS URTEIL: Die Anfangsschwierigkeit wirkt erhabenes Gelingen.
Frdernd durch Beharrlichkeit. Man soll nichts unternehmen.
Frdernd ist es, Gehilfen einzusetzen.
DAS BILD: Wolken und Donner: das Bild der Anfangsschwierigkeit.
So wirkt der Edle entwirrend und ordnend.
4. Mong / Die Jugendtorheit
0DAS URTEIL: Jugendtorheit hat Gelingen. Nicht ich suche den jungen
Toren, der junge Tor sucht mich. Beim ersten Orakel gebe ich Auskunft.
Fragt er zwei-, dreimal, so ist das Belstigung. Wenn er belstigt,
gebe ich keine Auskunft. Frdernd ist Beharrlichkeit.
DAS BILD: Unten am Berg kommt ein Quell hervor: das Bild der Jugend.
So nhrt der Edle durch grndliches Handeln seinen Charakter.
5. S / Das Warten (Die Ernhrung)
0DAS URTEIL: Das Warten. Wenn Du wahrhaftig bist, so hast Du Licht
und Gelingen. Beharrlichkeit bringt Heil.
Frdernd ist es, das grosse Wasser zu durchqueren.
DAS BILD: Wolken steigen am Himmel auf: das Bild des Wartens.
So it und trinkt der Edle und ist heiter und guter Dinge.
6. Sung / Der Streit
0DAS URTEIL: Der Streit: Du bist wahrhaftig und wirst gehemmt. Sorg-
liches Innehalten auf halbem Weg bringt Heil. Zu Ende fhren bringt
Unheil. Frdernd ist es, den groen Mann zu sehen. Nicht frdernd
ist es, das grosse Wasser zu durchqueren.
DAS BILD: Himmel und Wasser gehen einander entgegengesetzt: das Bild
Streites. So berlegt der Edle bei allen Geschften, die er tut,
den Anfang.
7. Schi / Das Heer
0DAS URTEIL: Das Heer braucht Beharrlichkeit
und einen starken Mann. Heil ohne Makel.
DAS BILD: Inmitten der Erde ist Wasser: das Bild des Heeres. So
mehrt der Edle durch Weitherzigkeit gegen das Volk seine Massen.
8. Bi / Das Zusammenhalten
0DAS URTEIL: Das Zusammenhalten bringt Heil. Ergrnde das Orakel noch-
mals, ob du Erhabenheit, Dauer und Beharrlichkeit hast; dann ist kein
Makel. Die Unsicheren kommen allmhlich herbei. Wer zu spt kommt, hat
Unheil. DAS BILD: Auf der Erde ist Wasser: das Bild des Zusammen-
haltens. So haben die Knige der Vorzeit die einzelnen Staaten als Le-
hen vergeben und mit den Lehensfrsten freundlichen Verkehr gepflegt.
9.Siau Tschu/Des Kleinen Zhmungskraft
0DAS URTEIL: Des Kleinen Zhmungskraft hat Gelingen. Dichte Wolken,
kein Regen von unserem westlichen Gebiet.
DAS BILD: Der Wind fhrt ber den Himmel hin: das Bild der Zhmung
des Kleinen. So verfeinert der Edle die uere Form seines Wesens.
10. L / Das Auftreten
0DAS URTEIL: Auftreten auf des Tigers Schwanz.
Er beit den Menschen nicht. Gelingen.
DAS BILD: Oben der Himmel, unten der See: das Bild des
Auftretens. So scheidet der Edle hoch und niedrig und
festigt dadurch den Sinn des Volkes.
11. Tai / Der Friede
0DAS URTEIL: Der Friede. Das Kleine geht hin,
das Groe kommt her. Heil! Gelingen!
DAS BILD: Himmel und Erde vereinigen sich: das Bild des Friedens.
So teilt und vollendet der Herrscher den Lauf von Himmel
und Erde, frdert und ordnet die Gaben von Himmel und Erde
und steht so dem Volke bei.
12. Pi / Die Stockung
0DAS URTEIL: Die Stockung. Schlechte Menschen sind nicht frdernd fr
die Beharrlichkeit des Edlen. Das Groe geht hin, das Kleine kommt
herbei. DAS BILD: Himmel und Erde vereinigen sich nicht: das Bild
der Stockung. So zieht sich der Edle auf seinen innern
Wert zurck, um den Schwierigkeiten zu entgehen.
Er lt sich nicht durch Einknfte ehren.
13.Tun Jen / Gemeinschaft mit Menschen
0DAS URTEIL: Gemeinschaft mit Menschen im Freien: Gelingen. Frdernd
ist es, das groe Wasser zu durchqueren. Frdernd ist des Edlen
Beharrlichkeit. DAS BILD: Himmel zusammen mit Feuer: das Bild
der Gemeinschaft mit Menschen. So gliedert der Edle die Stmme
und unterscheidet die Dinge.
14. Da Yu / Der Besitz von Grossem
0DAS URTEIL: Der Besitz von Groem: Erhabenes Gelingen.
DAS BILD: Das Feuer am Himmel oben: das Bild des Besitzes von Groem.
So hemmt der Edle das Bse und frdert das Gute
und gehorcht so des Himmels gutem Willen.
15. Kien / Die Bescheidenheit
0DAS URTEIL: Bescheidenheit schafft Gelingen. Der Edle bringt zu Ende.
DAS BILD: Inmitten der Erde ist ein Berg: das Bild der Bescheidenheit.
So verringert der Edle, was zu viel ist, und vermehrt,
was zu wenig ist. Er wgt die Dinge und macht sie gleich.
16. Y / Die Begeisterung
0DAS URTEIL: Die Begeisterung. Frdernd ist es,
Gehilfen einzusetzen und Heere marschieren zu lassen.
DAS BILD: Der Donner kommt aus der Erde hervorgetnt: das Bild der
Begeisterung. So machten die alten Knige Musik, um die Verdienste
zu ehren, und brachten sie herrlich dem hchsten Gotte dar,
indem sie ihre Ahnen dazu einluden.
17. Sui / Die Nachfolge
0DAS URTEIL: Die Nachfolge hat erhabenes Gelingen.
Frdernd ist Beharrlichkeit. Kein Makel.
DAS BILD: Inmitten des Sees ist der Donner: das Bild der Nachfolge. So
kehrt der Edle zur Zeit des Abenddunkels zu Erholung und Ruhe ein.
18.Gu / Die Arbeit am Verdorbenen
0DAS URTEIL: Die Arbeit am Verdorbenen hat erhabenes Gelingen.
Frdernd ist es, das groe Wasser zu durchqueren. Vor dem
Anfangspunkt drei Tage, nach dem Anfangspunkt drei Tage.
DAS BILD: Unten am Berg weht der Wind: das Bild des Verderbens.
So rttelt der Edle die Leute auf und strkt ihren Geist.
19. Lin / Die Annherung
0DAS URTEIL: Die Annherung hat erhabenes Gelingen. Frdernd ist
Beharrlichkeit. Kommt der achte Monat, so gibt's Unheil.
DAS BILD: Oberhalb des Sees ist die Erde: das Bild der Annherung.
So ist der Edle in seiner Absicht zu lehren unerschpflich
und im Ertragen und Schtzen des Volkes ohne Grenzen.
20.Guan / Die Betrachtung (Der Anblick)
0DAS URTEIL: Die Betrachtung. Die Waschung ist geschehen, aber noch
nicht die Darbringung. Vertrauensvoll blicken sie zu ihm auf.
DAS BILD: Der Wind geht ber die Erde hin: das Bild der Betrachtung.
So besuchten die alten Knige die Weltgegenden,
betrachteten das Volk und spendeten Belehrung.
21. Schi Ho / Das Durchbeissen
0DAS URTEIL: Das Durchbeissen hat Gelingen.
Frdernd ist es, Gericht walten zu lassen.
DAS BILD: Donner und Blitz: das Bild des Durchbeissens. So festigten
die frhen Knige die Gesetze durch klarbestimmte Strafen.
22. Bi / Die Anmut
0DAS URTEIL: Anmut hat Gelingen.
Im Kleinen ist es frdernd, etwas zu unternehmen.
DAS BILD: Unten am Berg ist das Feuer: das Bild der Anmut. So
verfhrt der Edle bei der Klarstellung der laufenden Angelegenheiten,
aber er wagt es nicht, danach Streitfragen zu entscheiden.
23. Bo / Die Zersplitterung
0DAS URTEIL: Die Zersplitterung. Nicht frdernd ist es, wohin zu gehen.
DAS BILD: Der Berg ruht auf der Erde: das Bild der Zersplitterung.
So knnen die Oberen nur durch reiches Spenden
an die Unteren ihre Stellung sichern.
24.Fu / Die Wiederkehr(Die Wendezeit)
0DAS URTEIL: Die Wiederkehr. Gelingen. Ausgang und Eingang ohne Fehl.
Freunde kommen ohne Makel. Hin und her geht der Weg. Am siebten Tage
kommt die Wiederkehr. Frdernd ist es, zu haben, wohin man geht.
DAS BILD: Der Donner inmitten der Erde: das Bild der Wendezeit. So
schlossen die alten Knige zur Sonnenwendzeit die Psse. Hndler und Fremd-
linge wanderten nicht, und der Herrscher bereiste nicht die Gegenden.
25. Wu Wang/Die Unschuld(Unerwartete)
0DAS URTEIL: Die Unschuld. Erhabenes Gelingen. Frdernd ist
Beharrlichkeit. Wenn jemand nicht recht ist, so hat er Unglck,
und nicht frdernd ist es, irgend etwas zu unternehmen.
DAS BILD: Unter dem Himmel geht der Donner: Alle Dinge erlangen den
Naturzustand der Unschuld. So pflegten und nhrten die alten Knige,
reich an Tugend und entsprechend der Zeit, alle Wesen.
26.Da Tschu/Des Groen Zhmungskraft
0DAS URTEIL: Des Groen Zhmungskraft. Frdernd ist Beharrlichkeit.
Nicht zu Hause essen bringt Heil. Frdernd ist es,
das groe Wasser zu durchqueren. DAS BILD: Der Himmel inmitten
des Berges: das Bild von des Groen Zhmungskraft.
So lernt der Edle viele Worte der Vorzeit und Taten der
Vergangenheit kennen, um dadurch seinen Charakter zu festigen.
27.I / Die Mundwinkel(Die Ernhrung)
0DAS URTEIL: Die Mundwinkel. Beharrlichkeit bringt Heil. Sieh auf
die Ernhrung und womit einer selbst sucht seinen Mund zu fllen.
DAS BILD: Unten am Berg ist der Donner: das Bild der Ernhrung. So
hat der Edle acht auf seine Worte und ist mig im Essen und Trinken.
28.Da Go / Des Groen bergewicht
0DAS URTEIL: Des Groen bergewicht. Der Firstbalken biegt sich durch.
Frdernd ist es, zu haben, wohin man gehe. Gelingen.
DAS BILD: Der See geht ber die Bume weg: das Bild des bergewicht
im Groen. So ist der Edle, wenn er allein steht, unbesorgt,
und wenn er auf die Welt verzichten mu, unverzagt.
29. Kan / Das Abgrndige, Das Wasser
0DAS URTEIL: Das wiederholte Abgrndige. Wenn du wahrhaftig bist,
so hast du im Herzen Gelingen, und was du tust, hat Erfolg.
DAS BILD: Das Wasser fliet ununterbrochen und kommt ans Ziel:
das Bild des wiederholten Abgrndigen. So wandelt der Edle
in dauernder Tugend und bt das Geschft des Lehrens.
30. Li / Das Haftende, Das Feuer
0DAS URTEIL: Das Haftende. Frdernd ist Beharrlichkeit.
Sie bringt Gelingen. Pflege der Kuh bringt Heil.
DAS BILD: Die Helle erhebt sich zweimal: das Bild
des Feuers. So erleuchtet der groe Mann
durch Fortsetzung dieser Helle die vier Weltgegenden.
31.Hien / Die Einwirkung (Die Werbung)
0DAS URTEIL: Die Einwirkung. Gelingen. Frdernd ist Beharrlichkeit.
Ein Mdchen nehmen bringt Heil.
DAS BILD: Auf dem Berge ist ein See: das Bild der Einwirkung. So lt
der Edle durch Aufnahmebereitschaft die Menschen an sich herankommen.
32. Hong / Die Dauer
0DAS URTEIL: Gelingen. Kein Makel. Frdernd ist Beharrlichkeit.
Frdernd ist, zu haben, wohin man gehe.
DAS BILD: Donner und Wind: das Bild der Dauer.
So steht der Edle fest und wandelt seine Richtung nicht.
33. Dun / Der Rckzug
0DAS URTEIL: Der Rckzug. Gelingen. Im Kleinen ist frdernd Beharrlich-
keit. DAS BILD: Unter dem Himmel ist der Berg: das Bild des Rckzugs.
So hlt der Edle den Gemeinen fern, nicht zornig, sondern gemessen.
34.Da Dschuang/Des Groen Macht
0DAS URTEIL: Des Groen Macht. Frdernd ist Beharrlichkeit.
DAS BILD: Der Donner ist am Himmel droben: das Bild
der Macht des Groen. So tritt der Edle
nicht auf Wege, die nicht der Ordnung entsprechen.
35. Dsin / Der Fortschritt
0DAS URTEIL: Der Fortschritt: Der starke Frst wird geehrt durch
Pferde in groer Menge. An einem Tage wird er dreimal empfangen.
DAS BILD: Die Sonne steigt ber die Erde empor: das Bild des
Fortschritts. So macht der Edle selbst seine klaren Anlagen hell.
36.Ming I/Die Verfinsterung des Lichts
0DAS URTEIL: Die Verfinsterung des Lichts.
Frdernd ist es, in der Not beharrlich zu sein.
DAS BILD: Das Licht ist in die Erde hineingesunken: das Bild
der Verfinsterung des Lichts. So lebt der Edle mit der
groen Menge: er verhllt seinen Schein und bleibt doch hell.
37. Gia Jen / Die Sippe
0DAS URTEIL: Die Sippe. Frdernd ist die Beharrlichkeit der Frau.
DAS BILD: Der Wind kommt aus dem Feuer hervor: das Bild der Sippe. So
hat der Edle in seinen Worten die Sache und in seinem Wandel die Dauer.
38. Kui / Der Gegensatz
0DAS URTEIL: Der Gegensatz. In kleinen Sachen Heil.
DAS BILD: Oben das Feuer, unten der See: das Bild des Gegensatzes.
So behlt der Edle bei aller Gemeinschaft seine Besonderheit.
39. Gien / Das Hemmnis
0DAS URTEIL: Das Hemmnis. Frdernd ist der Sdwesten. Nicht frdernd
ist der Nordosten. Frdernd ist es, den groen Mann zu sehen.
Beharrlichkeit ist von Heil.
DAS BILD: Auf dem Berg ist das Wasser: das Bild des Hemmnisses. So wen-
det sich der Edle seiner eigenen Person zu und bildet seinen Charakter.
40. Hie / Die Befreiung
0DAS URTEIL: Die Befreiung. Frdernd ist der Sdwesten. Wenn
nichts mehr da ist, wohin man zu gehen htte,
ist das Wiederkommen von Heil. Wenn es noch etwas gibt,
wohin man gehen mu, dann ist Raschheit von Heil.
DAS BILD: Donner und Regen erheben sich: das Bild der Befreiung.
So verzeiht der Edle Fehler und vergibt die Schuld.
41. Sun / Die Minderung
0DAS URTEIL: Minderung verbunden mit Wahrhaftigkeit wirkt
erhabenes Heil ohne Makel. Man kann darin beharrlich sein.
Frdernd ist es, etwas zu unternehmen. Wie bt man das
aus? Zwei kleine Schsselchen mag man bentzen zum Opfer.
DAS BILD: Unten am Berg ist der See: das Bild der Minderung.
So bndigt der Edle seinen Zorn und hemmt seine Triebe.
42. I / Die Mehrung
0DAS URTEIL: Die Mehrung. Frdernd ist es, etwas zu unternehmen.
Frdernd ist es, das groe Wasser zu durchqueren.
DAS BILD: Wind und Donner: das Bild der Mehrung. So der Edle:
Sieht er Gutes, so ahmt er es nach, hat er Fehler, so legt er sie ab.
43.Guai/Der Durchbruch/Entschlossenheit
0DAS URTEIL: Der Durchbruch. Entschlossen mu man am Hof des Knigs
die Sache bekanntmachen. Der Wahrheit gem mu sie verkndet
werden. Gefahr! Man mu seine eigene Stadt benachrichtigen. Nicht
frdernd ist es, zu den Waffen zu greifen. Frdernd ist es, etwas
zu unternehmen. DAS BILD: Der See ist an den Himmel emporgestiegen:
das Bild des Durchbruchs. So spendet der Edle Reichtum
nach unten hin und scheut es, bei seiner Tugend zu verweilen.
44. Gou / Das Entgegenkommen
0DAS URTEIL: Das Entgegenkommen. Das Mdchen ist mchtig.
Man soll ein solches Mdchen nicht heiraten.
DAS BILD: Unter dem Himmel ist der Wind: das Bild des Entgegenkommens.
So macht es der Frst beim Verbreiten seiner Befehle
und ihrer Verkndigung an die vier Himmelsgegenden.
45. Tsui / Die Sammlung
0DAS URTEIL: Die Sammlung. Gelingen. Der Knig naht sich seinem Tempel.
Frdernd ist es, den groen Mann zu sehen. Das bringt Gelingen.
Frdernd ist Beharrlichkeit. Groe Opfer zu bringen schafft Heil.
Frdernd ist es, etwas zu unternehmen.
DAS BILD: Der See ist oberhalb der Erde: das Bild der Sammlung.
So erneuert der Edle seine Waffen, um Unvorhergesehenem zu begegnen.
46. Schong / Das Empordringen
0DAS URTEIL: Das Empordringen hat erhabenes Gelingen. Man mu den
groen Mann sehen. Frchte Dich nicht! Aufbruch nach Sden bringt Heil.
DAS BILD: Inmitten der Erde wchst das Holz: das Bild des
Empordringens. So huft der Edle hingebenden Wesens Kleines,
um es zu Hohem und Groen zu bringen.
47.Kun / Die Bedrngnis (Erschpfung)
0DAS URTEIL: Die Bedrngnis. Gelingen. Beharrlichkeit.
Der groe Mann wirkt Heil. Kein Makel.
Wenn man etwas zu sagen hat, wird es nicht geglaubt.
DAS BILD: Im See ist kein Wasser: das Bild der Erschpfung. So
setzt der Edle sein Leben daran, um seinem Willen zu folgen.
48. Dsing / Der Brunnen
0DAS URTEIL: Der Brunnen. Man mag die Stadt wechseln, aber kann nicht
den Brunnen wechseln. Er nimmt nicht ab und nimmt nicht zu. Sie
kommen und gehen und schpfen aus dem Brunnen. Wenn man beinahe das
Brunnenwasser erreicht hat, aber noch nicht mit dem Seil drunten
ist oder seinen Krug zerbricht, so bringt das Unheil.
DAS BILD: ber dem Holz ist Wasser: das Bild des Brunnens. So ermuntert
der Edle das Volk bei der Arbeit und ermahnt es, einander zu helfen.
49.Go / Die Umwlzung(Die Mauserung)
0DAS URTEIL: Die Umwlzung. Am eigenen Tag, da findest Du Glauben.
Erhabenes Gelingen, frdernd durch Beharrlichkeit. Die Reue schwindet.
DAS BILD. Im See ist Feuer: das Bild der Umwlzung. So ordnet der
Edle die Zeitrechnung und macht die Zeiten klar.
50. Ding / Der Tiegel
0DAS URTEIL: Der Tiegel. Erhabenes Heil. Gelingen.
DAS BILD: ber dem Holz ist Feuer: das Bild des Tiegels. So festigt
der Edle durch Richtigmachung der Stellung das Schicksal.
51.Dschen / Erregende/Erschttern/Donnner
0DAS URTEIL: Das Erschttern bringt Gelingen. Das Erschttern kommt:
Hu, Hu! Lachende Worte: Ha,Ha! Das Erschttern erschreckt hundert
Meilen,und er lt nicht Opferlffel und Kelch fallen. DAS BILD:
Fortgesetzter Donner: das Bild des Erschtterns. So macht der Edle
unter Furcht und Zittern sein Leben recht und erforscht sich selbst.
52.Gen / Das Stillehalten,Der Berg
0DAS  URTEIL:  Stillehalten seines Rckens, so da er seinen Leib nicht
empfindet. Er geht in seinen Hof und sieht nicht seine Menschen.
DAS BILD: Zusammenstehende Berge: das Bild des Stillehaltens. So geht
der Edle mit seinen Gedanken nicht ber seine Lage hinaus.
53.Dsien /Entwicklung(Allm Fortschritt)
0DAS URTEIL: Die Entwicklung. Das Mdchen wird verheiratet. Heil!
Frdernd ist Beharrlichkeit.
DAS BILD: Auf dem Berge ist ein Baum: das Bild der Entwicklung.
So weilt der Edle in wrdiger Tugend, um die Sitten zu bessern.
54.Gui Me / Das heiratende Mdchen
0DAS URTEIL: Das heiratende Mdchen. Unternehmungen bringen
Unheil. Nichts, das frdernd wre.
DAS BILD: Oberhalb des Sees ist der Donner: das Bild des
heiratenden Mdchens. So erkennt der Edle durch die Ewigkeit
des Endes das Vergngliche.
55.Fong / Die Flle
0DAS URTEIL: Die Flle hat Gelingen. der Knig erreicht sie.
Sei nicht traurig; du mut sein wie die Sonne am Mittag.
DAS BILD: Donner und Blitz kommen beide: das Bild der Flle. So
entscheidet der Edle die Prozesse und fhrt die Strafen aus.
56. L / Der Wanderer
0DAS URTEIL: Der Wanderer. Durch Kleinheit Gelingen.
Dem Wanderer ist Beharrlichkeit von Heil.
DAS BILD: Auf dem Berg ist Feuer: das Bild des Wanderers. So ist der
Edle klar und vorsichtig in der Anwendung von Strafen und verschleppt
keine Streitigkeiten.
57.Sun / Das Sanfte(Eindringliche/Wind)
0DAS URTEIL: Das Sanfte. Durch Kleines Gelingen. Frdernd ist es, zu
haben, wohin man geht. Frdernd ist es, den groen Mann zu sehen.
DAS BILD: Einander folgende Winde: das Bild des Sanft-Eindringlichen.
So verbreitet der Edle seine Gebote und wirkt seine Geschfte.
58. Dui / Das Heitere,Der See
0DAS URTEIL: Das Heitere. Gelingen. Gnstig ist Beharrlichkeit.
DAS  BILD: Aufeinander beruhende Seen: das Bild des Heiteren.
So tut sich der Edle mit seinen Freunden zusammen zur
Besprechung und Einbung.
59. Huan / Die Auflsung
0DAS URTEIL: Die Auflsung. Gelingen. Der Knig naht seinem Tempel.
Frdernd ist es, das grosse Wasser zu durchqueren.
Frdernd ist Beharrlichkeit.
DAS BILD: Der Wind fhrt ber das Wasser: das Bild der Auflsung. So
opferten die alten Knige dem Herrn und bauten Tempel.
60. Dsie / Die Beschrnkung
0DAS URTEIL: Beschrnkung. Gelingen. Bittere Beschrnkung
darf man nicht beharrlich ben.
DAS BILD: Oberhalb des Sees ist Wasser: das Bild der Beschrnkung.
So schafft der Edle Zahl und Mass und untersucht, was Tugend und
rechter Wandel ist.
61. Dschung Fu / Innere Wahrheit
0DAS URTEIL: Innere Wahrheit. Schweine und Fische. Heil! Frdernd ist
es, das grosse Wasser zu durchqueren. Frdernd ist Beharrlichkeit.
DAS BILD: ber dem See ist der Wind: das Bild der inneren Wahrheit.
So bespricht der Edle die Strafsachen, um Hinrichtungen aufzuhalten.
62.Siau Go / Des Kleinen bergewicht
0DAS URTEIL:Des Kleinen bergewicht. Gelingen. Frdernd ist Beharrlichkeit.
Man mag kleine Dinge tun, man soll nicht groe Dinge tun. Der fliegende
Vogel bringt die Botschaft. Es ist nicht gut, nach oben zu streben, es ist
gut, unten zu bleiben. Groes Heil! DAS BILD: Auf dem Berg ist der Donner:
das Bild von des kleinen bergewicht. So legt der Edle im Wandel das ber-
gewicht auf die Ehrerbietung. Bei Trauerfllen legt er das bergewicht auf
die Trauer. Bei seinen Ausgaben legt er das bergewicht auf die Sparsamkeit.
63. Gi Dsi / Nach der Vollendung
0DAS URTEIL: Gelingen im Kleinen. Frdernd ist Beharrlichkeit.
Im Anfang Heil, am Ende Wirren.
DAS BILD: Das Wasser ist oberhalb des Feuers: das Bild des
Zustands nach der Vollendung. So bedenkt der Edle das Unglck und
rstet sich im Voraus dagegen.
64. We Dsi / Vor der Vollendung
0DAS URTEIL: Vor der Vollendung. Gelingen. Wenn aber der  kleine
Fuchs, wenn er beinahe den bergang vollendet hat, mit dem Schwanz
ins Wasser kommt, dann ist nichts, das frdernd wre.
DAS BILD: Das Feuer ist oberhalb des Wassers: das Bild des Zustands
vor dem bergang. So ist der Edle vorsichtig in der Unterscheidung
der Dinge, damit jedes auf seinen Platz kommt.
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